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Stopp
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| Nach spätem Frühjahrshoch folgt das Sommerloch | ||
| Von Christoph Witte am 30. Juni 2009 12:33 Uhr | ||
| CASTROP-RAUXEL Nach dem verspäteten Frühjahrshoch folgt auch direkt das Sommerloch auf dem Arbeitsmarkt in Castrop-Rauxel. 12,6 Prozent beträgt die Arbeitslosenquote im Juni und hat damit wieder das Jahresrekordniveau vom April erreicht. | ||
Ungeachtet des schwachen Arbeitsmarktes ist es aber immerhin 205 Arbeitnehmern gelungen, ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung zu beenden. Demgegenüber stehen allerdings 615 neue Arbeitslosenmeldungen. „Wir sehen kein Licht am Ende des Tunnels, wenn dort ein Licht aufflammt, dann ist es das vom entgegenkommenden D-Zug“, beschreibt Agenturleiter Andreas Bundesmann die neuesten Arbeitsmarktzahlen bildlich. Denn die Entwicklung ist in allen Punkten negativ. Der Zugang an offenen Stellen liegt nur noch bei 67 Angeboten. „Das ist ein sehr schlechtes Ergebnis“, so Bundesmann. Einbruch der Stellenangebote Die Hiobsbotschaften setzen sich fort: In Sachen Kurzarbeit scheinen die betrieblichen Möglichkeiten ausgereizt. Erstmals gab es in diesem Jahr sogar einen Einbruch bei den Stellenangeboten im pflegerischen Bereich. Dass es im produzierende Gewerbe derzeit nur Rückgänge zu vermelden gibt, ist ja schon die Regel geworden. Großes Sorgenkind ist und bleibt auch die Jugendarbeitslosigkeit. 478 junge Menschen unter 25 Jahren sind ohne Job. „Und wir rechnen noch mit einem größeren Schwung im nächsten Monat, wenn die meisten Ausbildungsverträge auslaufen“, sagt Arno Frevel, stellvertretender Agenturleiter. |
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07.07.2009